Arbeitsunfälle sind Unfälle von Versicherten Arbeitnehmern infolge einer versicherten Tätigkeit, § 8 SGB VII, durch die der Arbeitnehmer einen Körperschaden erleidet.

Durch einen Arbeitsunfall, erwirbt der Arbeitnehmer Ansprüche gegen den Versicherungsträger, das ist die zuständige Berufsgenossenschaft (BG).

Haben der Arbeitgeber oder ein Kollege des Arbeitnehmers den Unfall verursacht, haften diese aufgrund der §§ 104 ff. SGB VII nur bei Vorsatz. Der verletzte Arbeitnehmer kann sich also dann nur an die Berufsgenossenschaft wenden. Ggf. kann letztere aber bei den Haftungsverursachern Rückgriff nehmen, § 110 SGB VII.

Die Verletzung durch einen Kollegen kann die Position des Arbeitnehmers im Vergleich zu einem „normalen“ Unfall auch verschlechtern. Liegt keine vorsätzliche Schädigung vor, hat der verletzte Arbeitnehmer zwar Ansprüche gegen die zuständige Berufsgenossenschaft, kann aber keinen Schmerzensgeldanspruch durchsetzen. Der Schädiger haftet nach den §§ 104 ff. SGB VII nur bei Vorsatz, die Berufsgenossenschaft erbringt zwar viele wertvolle Leistungen, muss aber kein Schmerzensgeld bezahlen.

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